Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln. – (Leonardo da Vinci)
Liebe macht nicht blind. Der Liebende sieht nur weit mehr, als da ist. – (Oliver Hassencamp)
Was für ein Jahr
Was für ein Jahr,
es ging hoch und tief und ich sehe es klar,
habe Schmerzen durchlebt,
gesehen wie sich der Vorhang der Nacht erhebt
und du kannst die Scheiße nicht ändern,
nein, die Scheiße verändert dich,
was kannst du jetzt noch ändern
und wer lässt dich im Stich?
Allein in der Dunkelheit,
besoffen und/oder breit,
von allen menschlichen Illusionen befreit,
der Welt entflohen und mich selbst entfernt,
die Grenzen durchbrechen,
was willst du mir nun noch versprechen,
das zumindest habe ich gelernt,
zwischen den Zeilen,
Seitenhiebe verteilen,
entschieden zu handeln
und meine Energie in etwas positives umzuwandeln.
Was für ein Jahr,
es ging hoch und tief und ich sehe es klar,
ein natürlicher Prozess, in jedem Quellcode versteckt,
einmal ausgeführt ist es nicht mehr aufzuhalten,
du erkennst das höhere Mächte walten,
Format C:\ und alles verreckt,
so wiederholst du dein Glück
im Schmerz, Stück für Stück,
aber wir machen uns selber etwas vor
und ich höre den Engels-Chor,
nein, natürlich bin ich nicht unschuldig,
ich bekenne mich, schuldig!
Was für ein Jahr,
es ging hoch und tief und ich sehe es klar,
hast du einen Masterplan, ein Ziel,
das unterbewusst,
dein handeln beeinflusst,
oder ist dir das schon zu viel?
Die guten Vorsätze schon lange verdrängt und vergessen,
vom Geld und dem Rausch nach mehr Besitz besessen,
verblendet
und dein Leben verschwendet.
Ein böser Geist
Der Sonnenstrahl, welcher auf sein Antlitz fällt,
und sich in seinen Augen widerspiegelt,
lasst mich tief in seine Seele blicken,
tief blau, als wäre ich unter Wasser und ich fürchte zu ertrinken,
erblicke das Herz der Galaxie,
so muss es aussehen, zumindest in meiner Fantasie,
der Ursprung von Zeit und Raum,
liegt in jeder Seele, man glaubt es kaum,
kann den Urknall schon erblicken
kleine Atome, auf engstem Raum,
und ich fürchte zu ersticken!
Bewältige eine Schwierigkeit, und du hälst hundert von dir fern. – (Konfuzius)
StudiVZ und Schweinegrippe
Google wird die Welt regieren, regulieren
und die Nachrichten nach Ihren Vorstellungen relativieren.
Sie sammeln Informationen,
speichern im Sekundentakt Terabyte von Daten,
denn jede Info kann sich lohnen,
über jeden Ort, GPS und Handyortung ist ein Witz dagegen,
legen Profile an und stecken jeden in seine Schublade,
besser als die Stasi, denn niemand hat was dagegen,
die Leute tragen sich sogar noch selber bei StudiVZ und MySpace ein,
tauchen in virtuelle Welten ein, Hauptsache nicht allein.
Und was denkst du gerade,
kannst du nach der Antwort googeln,
Sie kennen deine Wünsche, Träume und Interessen
und bieten dir gleich die richtige Lösung,
Ihre Wahrheit und das günstigste Produkt,
nicht zu vergessen,
Wissen ist Macht!
Doch noch wird darüber nicht nachgedacht,
denn wir verbrennen,
verbrauchen und verfressen,
mehr Ressourcen, als auf natürlichen Wege entstehen kann,
daher erschaffen wir, gen-manipuliertes Getreide, Mais und Korn,
nun haben wir noch mehr von allem, denn das bringt uns nach vorn,
so dass Deutschland wieder Export-Weltmeister werden kann.
Doch in der Welt müssen die Kinder noch immer hungern,
da wir dies nur für die Mastzucht freigeben haben,
vom Labor, ins Feld, zum Bauer, zum Schlachter,
nach einem Jahr im Kühllager, zum Supermarkt,
drei mal neu ab-gepackt und etikettiert,
dann wird ab-kassiert
und das Schnitzel landet auf meinem Teller,
ohhhch… wie lecker.
Der neue Gen-Mais produziert nun ein Gift,
gegen seine natürlichen Feinde,
wird an Hühner, Kühe und Schweine verfüttert,
Vogelgrippe, BSE und Schweinegrippe,
sind an dieser Stelle nur beiläufig zu erwähnen,
aber egal, denn das passende Medikament,
wurde bereits im Vorfeld hergestellt
und ist momentan im Angebot,
Ironie wie nie,
aber man muss auch die positive Seite erkennen,
denn sobald wir unser Gammelfleisch nicht mehr verkaufen,
teilen wir sogar mit der dritten Welt
und fragen uns dann,
warum die Menschen in Mexiko City erkranken
und ich wollte mich noch mal,
bei der Maschinerie, der Industrie und deren Sklaven der Revolution bedanken.
Denn wir alle sind ein Zahnrad in dieser Maschenerie,
und können, wenn wir nur wollten, denn Prozess des Verfalls stoppen,
doch du, du googelst die neusten Arbeitslosenzahlen,
hast Angst um deinen Job, um deine Zukunft,
denn wer, wenn nicht dein Arbeitgeber, wird deine Rechnungen bezahlen,
aus dir spricht die Vernunft,
die auf Lügen aufbaut, die dir eine materielle Scheinwelt vorgaukelt,
doch irgendwann fällt der Schleier,
bis dato investiert Google weiter in Aktien von Bayer.
Die Macht der Liebe
Ich sitze hier, es ist mir einerlei
und die Welt zieht spurlos an mir vorbei.
Ein jeder könnte so viel erreichen,
lass deine Chancen nicht verstreichen,
denn manchmal kann es schon reichen,
jemanden deine Hand zu reichen,
Ihm gut zuzureden oder bloß zuzuhören,
jemanden die Treue schwören
und deine Liebe zu gestehen,
erst dann wirst du es verstehen und es einsehen,
dass alles andere keinen Sinn macht,
Geld, Ruhm und Macht,
wie viele Leute haben an dessen Sinn geglaubt
und wurden dadurch aller Hoffnung beraubt!?
Ich sitze hier und es ist mir nicht egal,
denn jeder hat die freie Wahl.
Demokratie wie nie!
Ich sehe Zeichen,
welche den Gezeiten gleichen,
mal warm, mal kalt,
mal neu, mal alt,
eine unendliche Reise durch die Einsamkeit.
Warum einsam, werden die meisten sich nun fragen,
im Grunde darf ich mich nicht beklagen,
geboren in dieser nationalen, totalen Freiheit,
die sich “Deutschland” nennt
und Ihr größtes Gut verkennt,
denn Wissen ist Macht,
solange die Bevölkerung mitmacht.
Liegt es an unserer Demokratie, an dieser Freiheit,
dass der Osten uns bald überrollt?
Uns global überholt
oder resultiert dies aus unserer Arroganz,
dem Glauben daran, besser zu sein,
einige trügt der Schein,
noch immer,
schon immer.
Wir denken zu wenig,
lernen nicht effektiv,
irgendwas läuft hier schief,
wer wird hier von wem finanziert,
welche Tatsachen verdreht,
welche widerlegt,
und warum passiert, was passiert?
Engelsgleich
Ich mag dich, doch wir kannten uns kaum,
doch betrittst du den Raum,
so flutest du diesen und ich fürchte zu ersticken,
Schönheit die mich vollkommen umgibt,
habe mich sofort in dich verliebt,
ein Meer von Gefühlen, bricht über mich herein, ich befürchte zu versinken,
Perfektion, welche mich umarmt und mir die Luft zum atemen nimmt,
alles an dir stimmt,
schlank, blond, elegant, beinahe extravagant,
dazu noch Wortgewandt und scharmant.
Ein engelsgleiches Wesen, welches sich in deinem Antlitz widerspiegelt,
wie ein ungeöffneter Liebesbrief, geheimnisvoll, lieblich duftend, jedoch versiegelt.
Erinnerungen an Fantasien, Fantasien wurden zu Erinnerungen,
wollte dich berühren,
deine Lippen auf meinen spüren, dich verführen.
Ich denke an dich und schwelge in Erinnerungen,
wie wir uns berührtet,
als wir unsere Lippen zum ersten mal spürten,
Lebt die Liebe und liebt das Leben!
Gute Nacht Geschichten
Die unendliche Dunkelheit, wenn man nicht mehr ist,
die kurzzeitige Helligkeit, wenn es soweit ist,
woran hat man früher noch geglaubt,
Himmel, Hölle, Ewigkeit,
doch der Glaube wurde uns geraubt.
Auf der Arbeit gefordert,
in der Schule gefördert,
von der Musik betäubt, getrunken bis zur Besinnungslosigkeit,
getanzt im Lichtertunnel und die Anziehungskraft von strahlenden weiblichen Sternen,
welch sich immer weiter von mir entfernen,
lenken mich zeitweise von Tatsachen ab, welche mich in der Nacht ereilen,
du kannst dich beeilen,
doch du kommst nicht hinterher, zahlungskräftig und doch ersetzbar in allen Lebenslagen,
betrogen, verlassen, verraten, doch nur nicht beklagen.
Schon wieder ein Jahr, ein Monat, ein Tag vorbei,
darum bleibe ich heute Nacht wach, um zu leben, alles andere ist mir einerlei,
schreibe, lese, mach mir Gedanken um die Welt,
um dessen Zukunft und um das liebe Geld,
denn es wird nur bleiben, was ich hinterlasse,
nur Dinge mit denen ich mich befasse,
ein Traum an den ich mich nicht mehr Erinnern werde,
ein Leben das ich nicht mehr leben werde.